Nuancen Ukrainischer Geschichtsschreibung der Täter-Enkel
Die meisten nichtjüdischen Historiker ignorierten diese wichtigen Forschungen, einige verfälschten sogar bewusst und gezielt in Reaktion darauf die Geschichte des Holocaust und der Kollaboration. So veröffentlichte der ukrainisch-amerikanische Historiker und Veteran der OUN Petro Mirchuk 1957 eine höchstwahrscheinlich rein fiktive Biografie einer Frau, Stella Krenzbach (Krentsbakh), die als Krankenschwester in der Ukrainischen Aufständischen Armee freiwillig gearbeitet haben soll und während ihres Dienstes zu einer ukrainischen Patriotin geworden sei. Sie wurde als Beweis dafür präsentiert, dass ukrainische Nationalisten weder antisemitisch noch als Polizisten an der Ermordung von 800.000 westukrainischen Juden beteiligt gewesen seien.[57]
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Die Erforschung der Kollaboration und die transnationale Täterforschung wurden aufgrund der Rolle, die Deutschland im Holocaust spielte, lange als nicht relevant betrachtet. In den ersten Jahren nach dem Krieg nahmen deutsche Historiker den Judenmord und auch andere Verbrechen, die die Deutschen und ihre Kollaborateure an Sinti und Roma oder nichtjüdischen Zivilisten in Osteuropa begangen hatten, schlicht nicht wahr. [G. Rossoliński-Liebe]
Daraus lässt sich vielleicht erklären - warum Westdeutsche Ihre NeoNAZI- und Holocaust-Teilnehmer- Ukros so pfleglich-brüderlich behandeln. Gemeinsame Geschichte und ungesühnte Taten verbinden ... anscheinend. Das Fragwürdige hierbei ist natürlich Ihr Kampf - im Spiegel - gegen rechts